Keine Angst mehr vor «Schmallenberg-Virus»

Meschede/Recklinghausen (dpa/lnw) - Im November 2011 sorgte das «Schmallenberg-Virus» für Aufregung bei Landwirten und Veterinären. Infizierte Rinder, Schafe und Ziegen brachten missgebildete Kälber und Lämmer zur Welt. Die Befürchtungen einer Seuche bestätigten sich aber nicht. Bis jetzt wurden beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) in Recklinghausen landesweit 624 Infektionen mit dem Virus gemeldet. Seit Juni habe es aber nur noch 14 neue Fälle gegeben, sagte ein LANUV-Sprecher. «Wir haben die Hoffnung, dass die Bestände größtenteils durchseucht und damit immun sind», sagte der Mescheder Kreisveterinär Thomas Delker. In einer Blutprobe einer Kuh aus dem sauerländischen Schmallenberg war das Virus erstmals identifiziert worden. Das Tier litt unter hohem Fieber und gab kaum noch Milch, hatte die Infektion aber nach einigen Tagen überstanden.

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