Keine Fahndungs-Zulage für Verkehrspolizisten

Münster (dpa/lnw) - Obwohl sie Haftbefehle vollstrecken und Führerscheine beschlagnahmen, bekommen zwei Verkehrspolizisten aus Münster keine Fahndungs-Zulage. Das Verwaltungsgericht Münster hat am Dienstag signalisiert, dass die Forderung keine Aussicht auf Erfolg hat. Die Klagen wurden daraufhin zurückgenommen. Die 53 und 56 Jahre alten Beamten hatten eine Gleichbehandlung mit ihren Kripo-Kollegen gefordert, da sie ebenfalls in Zivil und oft auch verdeckt arbeiten würden. Die Fahndungs-Zulage und das parallel geforderte Bekleidungsgeld hätten sich auf 43,60 Euro pro Monat belaufen. Laut Gericht fehlte eine Aufstellung tatsächlich entstandener Kosten.

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