Keine Konsequenzen für Schaulustige bei Kölner Bombensprengung

Köln (dpa/lnw) - Die Verzögerung der Bombensprengung in Köln hat für die Schaulustigen keine rechtlichen Konsequenzen. Mitarbeiter von Stadt und Ordnungsamt hätten die Personen lediglich aus dem Gefahrenbereich verwiesen, sagte ein Sprecher der Stadt am Freitag. Vor der Sprengung der Fünf-Zentner-Bombe waren mehrfach Schaulustige in den abgesperrten Bereich vorgedrungen, um die Explosion zu beobachten und zu fotografieren. Der Sprengmeister konnte die Bombe daher erst mehr als eine Stunde später zünden als geplant. Die Bombe war bei Bauarbeiten unweit des 45-stöckigen Uni-Centers gefunden worden. Sie hatte einen beschädigten Langzeitzünder und konnte nicht entschärft werden. 5000 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen.

Pressemitteilung

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