Kennziffer für Corona-Neuinfektionen stagniert in NRW
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Zwei FFP3 Atemschutzmasken liegen auf einem Tisch im Sonnenschein. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild
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Düsseldorf (dpa/lnw) - Die wichtige Kennziffer für Corona-Neuinfektionen stagniert nahezu in Nordrhein-Westfalen. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies am Freitagmorgen 77,7 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen aus. Am Vortag hatte dieser Richtwert minimal darunter bei 77,2 gelegen. Zielmarke von Bund und Ländern ist eine Inzidenz - wie der Wert auch genannt wird - von höchstens 50. Ab diesem Wert könnten die Gesundheitsämter die Infektionswege besser nachverfolgen.

Am besten sah die Corona-Lage in NRW den Angaben zufolge in Münster (28,5) und im Kreis Coesfeld (35,4) aus. Kritischer waren die Zahlen in Hagen (154,2) und im Kreis Höxter (118,4), die im Vergleich der Kommunen an der Spitze rangierten. Über der sehr kritischen Marke von 200 lag allerdings kein Kreis und keine kreisfreie Stadt.

Nach wie vor hoch ist aber die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Nach Zahlen des RKI kamen 127 neue Todesfälle binnen 24 Stunden hinzu.

© dpa-infocom, dpa:210205-99-311431/2

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