Kerosin-See in Wesseling: Keine Gefahr für Trinkwasser

Köln (dpa/lnw) - Die Bezirksregierung Köln gibt Entwarnung: Der Kerosin-See in Wesseling wird keine Einwirkungen auf das Trinkwasser haben - auch nicht bei Hochwasser. Die Bezirksregierung teilte mit, dass das Grundwasser nach Westen fließe, wenn es steige. Das hätten Messungen der letzten 35 Jahre gezeigt. Die Anlage, in der Trinkwasser gewonnen werde, liege jedoch südöstlich der Raffinerie, in der vor knapp einem Jahr das Kerosin ausgelaufen ist. Der Treibstoff würde also nicht zu der Trinkwasseranlage fließen. Im Februar 2012 waren in einer Shell-Raffinerie eine Millionen Liter Kerosin aus einer undichten Leitung in die Erde gelaufen. Bisher hat Shell nach eigenen Angaben erst 100 000 Liter abgepumpt.

Pressemitteilung der Bezirksregierung

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