Kfz-Gewerbe in NRW mit wachsenden Umsätzen 2014

Essen (dpa/lnw) -  Die gute Nachfrage nach Gebrauchtwagen hat dem Kraftfahrzeuggewerbe in Nordrhein-Westfalen 2014 ein Umsatzplus beschert. Die Betriebe erzielten insgesamt 7,7 Prozent mehr Erlöse als im Vorjahr, wie der Verband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe Nordrhein-Westfalen am Mittwoch in Essen mitteilte. Das Gebrauchtwagengeschäft - inklusive Autos mit Tageszulassung - legte demnach um 22,6 Prozent auf 8,6 Milliarden Euro zu. Im Durchschnitt mussten Käufer 9870 Euro für einen Gebrauchten hinlegen - im Jahr zuvor waren es 9420 Euro gewesen. Neuwagen wurden laut Verband im Durchschnitt 1300 Euro teurer und kosteten 28 330 Euro.

Mit Service nahmen die Kfz-Betriebe 2014 rund 6,3 Milliarden Euro ein und damit 3,4 Prozent weniger als noch im Vorjahr, wie aus der Mitteilung hervorgeht. Als Gründe nannte der Verband den milden Winter, eine bessere Fahrzeugqualität und härteren Wettbewerb.

Im ersten Quartal 2015 sei das Kraftfahrzeuggewerbe NRW gut auf Kurs gewesen, hieß es. Für das Gesamtjahr werde etwa für die Sparten Neu- und Gebrauchtwagen mit einem leichten Umsatzplus und etwas besseren Erträgen gerechnet.

Der Verband warnte Autobesitzer davor, Ersatz- und Einbauteile unbekannter Herkunft im Internet zu kaufen. Die vermeintlichen Schnäppchen könnten sich als minderwertige Plagiate erweisen. Für die Werkstätten bedeute dies nicht nur, dass die Rendite für die verbauten Teile entfalle, wenn der Kunde diese selbst mitbringe. Die Betriebe müssten den Autobesitzern auch klar machen, dass die Werkstatt nicht für die Qualität des Ersatzteils hafte, sondern nur für die Montagearbeit.

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