Kinderporno-Razzia: In NRW wird in zwölf Städten ermittelt

Düsseldorf (dpa/lnw) - Rund einen Monat nach der bundesweiten Kinderpornografie-Razzia ermitteln nordrhein-westfälische Staatsanwaltschaften in zwölf Städten. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt hat insgesamt 79 Fälle an verschiedene Ermittlungsbehörden in zwölf Bundesländern abgegeben, wie der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft, Alexander Badle, sagte. 13 Verfahren bleiben bei der Ermittlungsbehörde in Frankfurt.

In NRW sind alleine in Köln neun Verfahren anhängig, weitere in Essen (drei) sowie in Wuppertal, Hagen, Düsseldorf, Mönchengladbach, Bochum, Duisburg, Siegen, Bielefeld, Bonn und Kleve (je eins).

Das bei den Durchsuchungen Anfang August sichergestellte Beweismaterial werten die zuständigen Polizeidienststellen und Staatsanwaltschaften aus. Bei der Razzia in 125 Wohnungen von 115 Verdächtigen hatten die Beamten unter anderem 260 Computer, 850 externe Speichermedien wie Festplatten, 150 mobile Geräte wie Tablets und Smartphones und rund 7500 CDs oder DVDs sichergestellt. Fünf Verdächtigen wird schwerer sexueller Missbrauch vorgeworfen. Bei den Razzien ging es um den Verdacht der Verbreitung, des Erwerbs und des Besitzes von Kinderpornografie.

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