Kirchen kritisieren Flüchtlings-Unterbringung in Baumarkt

Köln (dpa/lnw) - Kirchenvertreter üben massive Kritik an der geplanten Unterbringung von Flüchtlingen in einem leerstehenden Kölner Baumarkt. «Wir halten diese Entwicklung für nicht hinnehmbar», sagte Rolf Domning, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbands Köln und Region, am Freitag. Nach Angaben der Stadt wird zurzeit eine aufgegebene Baumarkt-Filiale zu einer Notunterkunft für 200 Flüchtlinge umgebaut. Es gehe darum, Obdachlosigkeit zu verhindern, betonte die Stadt. Evangelische und katholische Kirche kritisieren, dass die Menschen dort in einem Großraum mit Betonboden, ohne natürliche Beleuchtung und ohne Privatsphäre leben müssten.

Pressemitteilung Stadt Köln

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