Kirchennahes Handelshaus legt Bilanz vor

Wuppertal (dpa/lnw) - Kurz vor dem 40-jährigen Bestehen legt das der Entwicklungshilfe verpflichtete Handelshaus Gepa heute seine Bilanz vor. Der Wuppertaler Spezialist für fair produzierte und fair gehandelte Waren aus der Dritten Welt macht seit Jahren einen zweistelligen Millionenumsatz. Hunderte von Produkten importiert die Organisation aus Asien, Afrika und Amerika. Die Hersteller sind meist Genossenschaften von Kleinbauern.

Gegründet wurde die Gepa am 14. Mai 1975. Gesellschafter sind Organisationen der evangelischen und katholischen Kirche wie Misereor, Brot für die Welt, der Bund der Deutschen Katholischen Jugend und die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend.

Hauptprodukt ist Kaffee. Fast die Hälfte des Umsatzes macht das kirchennahe Handelshaus mit den gerösteten Bohnen. Der Kaffee wird vertrieben über Dritte-Welt-Läden, kirchliche Gruppen sowie über viele Supermärkte. Allerdings: Verglichen mit anderen Ländern ist Deutschland beim Konsum von fairem Kaffee ein Entwicklungsland. Der Marktanteil beträgt nur zwei Prozent - in Großbritannien sind es mehr als 20 Prozent.

Website Gepa The Fair Trade Company

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