Kita-Streiks in Nordrhein-Westfalen gehen in die zweite Woche

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Streiks in den kommunalen Kindergärten in Nordrhein-Westfalen gehen heute in die zweite Woche. Bisher gebe es noch kein verhandlungsfähiges Angebot, hatte die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi mitgeteilt. Auch Streikaktionen sind diese Woche wieder geplant. So sollen in Wuppertal am Montagnachmittag an allen Schwebebahnhaltestellen Unterschriften für einen Einwohnerantrag gesammelt werden. Darin wird die Stadt aufgefordert, dass die während des Kita-Streiks eingesparten Erzieher-Gehälter von rund 350 000 Euro wöchentlich als Investitionen in die Kindergärten fließen. Hingegen sollten die Eltern die Kita-Gebühren, die sie während des Streiks zahlen mussten, nach Ansicht der Gewerkschaft erstattet bekommen.

Vergangene Woche legten nach Angaben von Verdi täglich rund 10 000 Beschäftigte der Sozial- und Erziehungsdienste in NRW die Arbeit nieder. Rund 1 000 von insgesamt rund 2400 kommunalen Kitas blieben geschlossen.

Einkommen von Erziehern

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