Kleiner Pandabär nach Unwetter weiter auf der Flucht

Gelsenkirchen (dpa/lnw) - Nach dem Unwetter in Nordrhein-Westfalen ist ein kleiner Pandabär weiter auf der Flucht. Durch herabstürzende Bäume sei das Pandagehege des Zoos am Montagabend komplett zerstört worden, berichtete Zoo-Sprecherin Sabine Haas am Mittwoch in Gelsenkirchen. Dabei sei auch der Lieblingsschlafbaum des Pandapaares Kenzo und Luisa ein Opfer des Sturms geworden. Während das Bärenweibchen kurze Zeit später von Zoomitarbeitern wieder eingefangen werden konnte, fehlt von Kenzo immer noch jede Spur.

Da Pandabären gute Kletterer seien, könne der gesuchte Bär das Zoogelände mittlerweile verlassen haben, sagte Haas. Probleme beim Überleben habe der entkomme Bär vermutlich keine. Neben seiner Lieblingsspeise Bambus ernähre sich der kleine Panda auch von Früchten und kleinen Insekten. Für Menschen sei eine Begegnung ungefährlich. «Im schlimmsten Fall würde er beißen», sagte Haas. Das wiedergefundene Panda-Mädchen steht dagegen weiter unter Schock und muss mit Schmerzmitteln behandelt werden. Wegen der Sturmschäden bleibt die Zoom-Erlebniswelt zunächst geschlossen.

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