Kleinkind stirbt nach Wohnungsbrand - neue Ermittlungen

Meschede (dpa/lnw) - Zweieinhalb Jahre nach dem Tod eines 14 Monate alten Mädchens im sauerländischen Meschede werden die Ermittlungen neu aufgerollt. Das Kind war im April 2010 nach einem Wohnungsbrand gestorben. Die Mutter war wegen fahrlässiger Tötung angeklagt worden, weil sie durch eine Zigarettenkippe das Feuer verursacht haben soll. Als der Brand ausbrach, war das Kind allein, die Mutter ging ihrer Arbeit in einem Bordell nach. Ein zweiter Gutachter habe nun festgestellt, dass der Wohnungsbrand nicht auf einen Schwelbrand, sondern auf Brandstiftung zurückzuführen sei, sagte der Arnsberger Oberstaatsanwalt Thomas Poggel am Montag und bestätigte Medienberichte. Damit sei die Mutter entlastet und es müsse neu ermittelt werden.

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