Kölner Dombaumeister soll offenbar gehen

Köln (dpa/lnw) - Der Kölner Dombaumeister Michael Hauck soll offenbar nach nur zwei Jahren aus dem Amt scheiden. Aus Kirchenkreisen war zu erfahren, Haucks Verhältnis zu seinen Mitarbeitern sei stark belastet. Im «Kölner Stadt-Anzeiger» (Mittwoch) bestritt Hauck die Vorwürfe. «Ich war immer ein Teamspieler», sagte der 54-Jährige. Die Anschuldigungen empfinde er als «tiefe Enttäuschung und eklatanten Vertrauensbruch». Er habe einen Anwalt eingeschaltet, berichtete der «Kölner Stadt-Anzeiger».

Das Domkapitel beschäftigte sich in seiner monatlichen Sitzung am Dienstag mit dem Fall. Da es sich um eine Personalangelegenheit handle, könnten keine weiteren Erklärungen abgegeben werden, teilte das Gremium am Mittwoch mit. Ein Sprecher der Dombauverwaltung sagte, Hauck sei krank gemeldet. Nach Informationen der «Kölnischen Rundschau» wird Hauck als «cholerisch und misstrauisch» beschrieben. Der Fall gilt als beispiellos in der langen Geschichte der Kölner Dombaumeister.

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