Kölner «Leichen-Skandal»: Universität bestreitet Vorverurteilung

Köln (dpa/lnw) - Im «Leichen-Skandal» am anatomischen Institut der Universität Köln bestreitet die Hochschulleitung jede Vorverurteilung des ehemaligen Institutsleiters. Der 66-Jährige hatte sich am Freitag das Leben genommen, nachdem bundesweit über die Missstände an seinem ehemaligen Institut berichtet worden war. Dies sei schockierend, sagte Universitätssprecher Patrick Honecker am Dienstag. Gleichzeitig habe die Universität jedoch nicht anders handeln können. Sie sei verpflichtet gewesen, die Staatsanwaltschaft einzuschalten, nachdem sich herausgestellt habe, dass drei Leichen nicht mehr hätten zugeordnet werden können. Namen seien in der Öffentlichkeit jedoch nie genannt worden.

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