Kölner Verkehrs-Betriebe «entsetzt» über Straßenbahn-Unfall
DPA
Rettungskräfte stehen vor zwei Straßenbahn, die zusammengestoßen sind. Foto: Oliver Berg/Aktuell
DPA

Köln (dpa/lnw) - Der Chef der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB), Jürgen Fenske, hat sich «entsetzt» über den Straßenbahn-Unfall in Köln mit rund 40 Verletzten geäußert. Dass einer der beteiligten Fahrer wohl angetrunken gewesen sei, sei «schockierend», sagte Fenske am Freitag. «Es ist gestern Abend etwas passiert, was eigentlich nicht passieren darf.» Der betreffende Fahrer sei seit 1991 bei der KVB beschäftigt und habe seinen Dienst bisher immer regelmäßig und ohne Auffälligkeiten verrichtet. «Insofern stehen wir hier auch vor einem Rätsel», sagte Fenske. Der Fahrer stand an dem Abend kurz vor Beendigung seines Dienstes. In der Bahn sei kein Alkohol gefunden worden.

Nach Angaben der Feuerwehr kamen 34 Menschen kurzzeitig ins Krankenhaus, bis zum Freitagmittag hatten aber alle Verletzten die Klinik wieder verlassen.

SOCIAL BOOKMARKS