Kontodaten ausgespäht: Drei Jahre Haft für Mittäter einer Bande

Münster (dpa/lnw) - Erst wurde ein «Trojaner» verschickt, dann das Konto geplündert: Ein Mitglied einer sogenannten Phishing-Bande ist am Dienstag vom Landgericht Münster zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Die Täter hatten von Russland aus Schadsoftware verschickt, die sich unbemerkt über Onlinebanking-Startseiten legte. Beim Öffnen der Seiten wurden die Kunden aufgefordert, wegen eines angeblichen Server-Neustarts Kontodaten und Transaktionsnummern einzugeben. Anschließend wurden die Daten von der Bande für Überweisungen genutzt. Der Angeklagte hatte die Aufgabe, Personen anzuwerben, auf deren Konten das Geld zwischengeparkt werden konnte.

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