Konzerne überweisen Rekordsumme für Atom-Entsorgung
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Castorenbehälter in einem Forschungszentrum. Foto: Andreas Endermann/Archiv
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Essen/Berlin (dpa/lsw) - Deutschlands Atomkonzerne Eon, RWE, EnBW und Vattenfall überweisen am Montag knapp 24 Milliarden Euro für die Zwischen- und Endlagerung des Nuklearmülls. Damit übernimmt der Staat die weiteren Risiken für die künftige Entsorgung. Dieser Kompromiss geht auf Vorschläge der Atom-Kommission von 2016 zurück. Die Konzerne müssen außerdem die Stilllegung und den Abriss der Kernkraftwerke bezahlen. Das wird nach Einschätzung von Fachleuten noch Jahrzehnte dauern.

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