Kraft: Keine Einmischung in Thüringer Regierungsbildung

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende und nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft will den Parteifreunden in Thüringen nicht in die Regierungsbildung hineinreden. «Dies ist eine Entscheidung der Genossinnen und Genossen in Thüringen», sagte Kraft am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa in Düsseldorf.

Der Thüringer SPD-Vorstand hat sich für das neue Koalitionsmodell Rot-Rot-Grün ausgesprochen und damit auch für Bodo Ramelow als ersten Ministerpräsidenten der Linken. «Entscheidungen über Regierungsbildungen müssen in einem Landesverband eigenverantwortlich getroffen werden», unterstrich Kraft. Sie selbst hatte vor vier Jahren eine Koalition mit den NRW-Linken nach kurzer Konsultation ausgeschlossen.

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