Kraft: Kriegsgewalt gegen Frauen muss geächtet und geahndet werden

Düsseldorf (dpa/lnw) - Sexualisierte Gewalt gegen Frauen in Kriegsgebieten muss nach Aussage von NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) geächtet und geahndet werden. «Niemand darf diese Gewalt bagatellisieren und sagen, sie habe es immer schon gegeben, niemand darf sagen, sie gehöre zu Kriegen nun mal dazu», sagte Kraft am Montag bei der Verleihung des NRW-Staatspreises an die Ärztin und Menschenrechtlerin Monika Hauser. Hauser (53) war 1992 nach Berichten über Massenvergewaltigungen nach Bosnien gereist und hatte dort ihr erstes Hilfszentrum eröffnet. Inzwischen leistet ihre Organisation «medica mondiale» medizinische, psychologische und rechtliche Unterstützung für vergewaltigte Frauen und Mädchen in Krisengebieten wie Afghanistan, Liberia, Albanien oder Kosovo.

Mitteilung Staatskanzlei

Homepage medica mondiale

Über den Staatspreis

SOCIAL BOOKMARKS