Kramp-Karrenbauer und Spahn informieren zu China-Rückkehrern
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Der Airbus A310 "Kurt Schumacher" startet auf dem Flughafen Köln Bonn in Richtung Wuhan. Foto: Oliver Berg/dpa
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Köln/Bonn (dpa/lnw) - Eine in Köln gestartete Maschine der Luftwaffe, die Deutsche aus der schwer vom Coronavirus betroffenen Stadt Wuhan in China bringen soll, wird heute in Frankfurt erwartet. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und Gesundheitsminister Jens Spahn (beide CDU) wollen am Mittag (12.30 Uhr) in Bonn erläutern, was mit den Rückkehrern passiert. Die Menschen sollen nach ihrer Ankunft zu einem Luftwaffenstützpunkt im rheinland-pfälzischen Germersheim gebracht werden.

Nach dpa-Informationen sollen rund 130 Menschen zurückgeholt werden - rund 90 deutsche Staatsbürger und etwa 40 Angehörige mit anderer Staatsangehörigkeit. Nach Angaben der Behörden sind weder Erkrankte noch Verdachtsfälle an Bord. Nur wer gesund war, durfte mitfliegen. Die Rückreise ist freiwillig.

In Germersheim müssen die Rückkehrer für zwei Wochen in Quarantäne. Es wird davon ausgegangen, dass auch die Inkubationszeit bis zu 14 Tage beträgt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das Coronavirus als weltweiten Notfall eingestuft.

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