Krebsrate in Fukushima bei Jugendlichen 30 Mal höher

Dortmund (dpa/lnw) - Die Krebsrate ist bei Jugendlichen in der Region Fukushima nach Aussagen eines japanischen Kinderarztes um das 30-fache höher als im Land. 74 Fälle von Schilddrüsenkrebs seien bei der Untersuchung von 270 000 Jugendlichen erfasst worden. Je näher der Wohnort am Unglücksreaktor gelegen sei, desto höher sei die Häufigkeit von Schilddrüsenkrebs gewesen. Die Regierung bestreite einen Zusammenhang mit dem Unglück, sagte Isamu Takamatsu zum Auftakt der Europäischen Aktionswoche «Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima» am Freitag in Dortmund. Takamatsu ist Mitglied des japanischen Ärztenetzwerks zum Schutz von Kindern vor Radioaktivität.

Infos zu Aktionswochen

SOCIAL BOOKMARKS