Krefeld will Kasse machen mit Gebühr für neue Hausnummern

Krefeld (dpa/lnw) - Die Stadt Krefeld will mit einer Gebühr für die Vergabe von Hausnummern ihre Einnahmen aufbessern. Geplant sei ein Betrag von 50 Euro für eine amtliche Hausnummer für Neubauten, berichtete ein Stadtsprecher am Mittwoch und bestätigte einen Bericht der «Rheinischen Post» vom selben Tag. Für Änderungen, Ergänzungen oder Löschungen von Hausnummern sollen 100 Euro fällig werden. Mit dieser und weiteren neuen Gebühren will die verschuldete 220 000-Einwohner-Stadt etwa 36 000 Euro pro Jahr einnehmen. Beschlossen ist die Hausnummern-Gebühr noch nicht. Krefeld arbeitet derzeit im Nothaushalt und muss neue Geldquellen erschließen.

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