Krefelder Baby hatte Pfropfen aus Feuchttüchern im Mund

Krefeld (dpa/lnw) - Das getötete Baby aus Krefeld hat einen Pfropfen aus Feuchttüchern in seinem Mund gehabt. Die Polizei nannte am Freitag weitere Details zu den Gegenständen, die sich bei dem erstickten Säugling fanden. Die Ermittler erhoffen sich dadurch Hinweise auf die Herkunft des kleinen Mädchens. Auch ein Frotteehandtuch und der Müllbeutel, in dem die Babyleiche am 5. März gefunden worden war, könnten für Aufschluss sorgen. «Das Vorhandensein dieser Gegenstände lässt darauf schließen, dass die Geburt in einem Haushalt erfolgt sein könnte», teilte die Polizei mit. Die Ermittler glauben, dass die gesuchte Mutter in einer Notsituation war. Am Donnerstag war das Neugeborene unter Beisein von rund 100 Menschen beerdigt worden.

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