Kriminell erworbenes Vermögen leichter sicherstellen
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Banknoten von 50, 20 und 10 Euro, liegen auf einem Haufen. Foto: Jens Wolf/Archiv
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Düsseldorf (dpa/lnw) - Kriminell erworbenes Vermögen kann in Deutschland seit einem Jahr deutlich leichter sichergestellt werden. In der Praxis gebe es aber noch Defizite bei der Justiz, sagte der Leiter der zentralen Organisationsstelle Vermögensabschöpfung bei der Generalstaatsanwaltschaft Hamm, José Andrés Asensio Pagan, am Donnerstag bei einem Forum der Gewerkschaft der Polizei in Düsseldorf.

Polizisten und Staatsanwälte sollten sich davon nicht entmutigen lassen und Beschwerde einlegen, wenn ein Antrag abgelehnt wird. «Auf der Ebene der Oberlandesgerichte sind alle mir bekannten Anträge durchgegangen.»

Seit vergangenem Jahr sei die Sicherstellung von Vermögen deutlich leichter, die Anforderungen an die Beweisführung seien geringer. Seine Zentralstelle betreibe derzeit sehr viel Fortbildung und berate bei der Anwendung der neuen Gesetzeslage. 770 Anfragen seien bereits eingegangen.

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