Kritik an Verwaltung und Gerichten für Umgang mit Naturschutz

Düsseldorf (dpa/lnw) - Umweltschützer haben Behörden und Gerichten in Nordrhein-Westfalen vorgeworfen, den Naturschutz zu vernachlässigen. Im Zusammenhang mit der Genehmigung der umstrittenen Autoteststrecke «Bilster Berg» im Teutoburger Wald kritisierten der BUND und die örtliche Bürgerinitiative am Dienstag, der Artenschutz habe hier bei Behörden und Verwaltungsgerichten einen zu geringen Stellenwert. «Wenn das geltende Artenschutzrecht in der Verwaltung Anwendung fände, wären die Klagen der Naturschutzverbände überflüssig», erklärte der BUND-Landesvize, Bernd Meier-Lammering. Der BUND und die Bürgerinitiative «Ruhe am Bilster Berg» waren mit ihren Klagen gegen das privat finanzierte Projekt allerdings gescheitert. Die Strecke wurde Anfang Juni eröffnet.

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