Kuh-«Amoklauf»: Viehhändler kommt um Kostenerstattung herum

München (dpa/lnw) - Für den Polizeieinsatz beim «Amoklauf» seiner Kuh durch München muss ein Viehhändler aus NRW doch nicht aufkommen. Zwei Zeugen konnten sich am Mittwoch vor dem Münchner Verwaltungsgericht nicht mehr genau erinnern, ob der Mann seinen Transporter im September 2014 beim Schlachter so geparkt hatte, dass das 550 Kilogramm schwere Tier ausbüxen konnte. Danach zog der Freistaat Bayern seinen Kostenbescheid über rund 500 Euro für den ausgelösten Polizeieinsatz zurück. Die wild gewordene Kuh hatte auf ihrer Flucht eine Joggerin verletzt. Die Beamten trieben sie auf die Theresienwiese und streckten sie mit zwei Schüssen nieder.

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