Kunst von der Wand: Museum Morsbroich zeigt Burhan Dogancay
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Ausstellungsbesucher stehen vor der Fotografie «Barcelona» von Burhan Dogancay. Foto: Oliver Berg
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Leverkusen (dpa/lnw) - Bemalte Hauswände, beklebte Fassaden, wilde Kritzeleien und Botschaften: Der türkisch-amerikanische Maler und Fotograf Burhan Dogancay hat die Spuren des gesellschaftlichen Lebens auf der ganzen Welt zu seinem Thema gemacht. In mehr als hundert Ländern war der Künstler (1929 - 2013) auf der Suche nach Motiven. Er verarbeitete seine Entdeckungen in Zeichnungen, bunten, illusionistischen Gemälden und Collagen. Das Museum Morsbroich in Leverkusen stellt den Maler, der meist in New York lebte, in einer großen Einzelausstellung mit rund 75 Arbeiten vor.

«Burhan Dogancay - Zeichen an der Wand» bleibt vom 18. März bis zum 26. August in dem Museum. Das Projekt ist eine Kooperation mit dem Museum Albertina in Wien. Teil der Schau sind drei Arbeiten Dogancays, die das Leverkusener Museum jüngst als Schenkungen erhalten hat.

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