LBS West will 40 Millionen Euro einsparen

Münster (dpa/lnw) - Mit einem Sparprogramm in zweistelliger Millionenhöhe reagiert die Landesbausparkasse West (LBS West) auf die Niedrig-Zins-Phase in der Eurozone. Durch den Abbau von etwa 100 Arbeitsplätzen sowie das Schließen von Kundencentern sollen die Kosten dauerhaft um rund 40 Millionen Euro gesenkt werden, teilte Vorstandschef Jörg Münning am Dienstag in Münster mit.

Bereits im Februar hatte das Unternehmen diesen Stellenabbau angekündigt. In den nächsten fünf Jahren sollen demnach rund 100 freiwerdende Arbeitsplätze nicht wieder besetzt werden. An den Standorten Bremen, Düsseldorf und Münster verfügt die LBS West über rund 650 Vollzeitstellen, bis 2020 sollen es nur noch 550 sein.

In den Innenstädten soll künftig ein Teil der LBS-Kundencenter wegfallen. Welche Standorte betroffen sind, sei noch offen, sagte Münning. Der Vertrieb werde näher an die LBS-Eigentümer, die Sparkassen, angedockt. Die LBS wolle für Kundenkontakte auch Räume der Sparkassen mitbenutzen. Auf diese Weise könnten rund 5 Millionen Euro eingespart werden. Die zur Sparkassen-Finanzgruppe gehörende LBS West ist in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Bremen aktiv.

Mitteilung der LBS West

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