Land will im Kostenstreit um Inklusion nicht weiter nachlegen

Düsseldorf (dpa/lnw) - Im Streit über die Kosten für die Unterrichtung behinderter Kinder in Regelschulen will die Landesregierung offenbar nicht weiter draufsatteln. Vor der nordrhein-westfälischen SPD-Landtagsfraktion erläuterte ihr Vorsitzender Norbert Römer am Dienstag das Angebot an die Kommunen. Nach Angaben von Sitzungsteilnehmern bleibt es dabei, dass das Land bereit ist, sich an den Kosten der Inklusion zu beteiligen. Demnach sollen ab dem Schuljahr 2014/15 für fünf Jahre insgesamt 175 Millionen Euro vom Land gezahlt werden. Ein entsprechendes schriftliches Angebot sei den kommunalen Spitzenverbänden am Dienstag zugestellt worden. Weitergehende Forderungen der Kommunen sind den Angaben zufolge aber nicht berücksichtigt worden.

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