Landesbetrieb: Staugefahr auf NRW-Autobahnen weiter gering
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Ein Schild mit der Aufschrift «Stau» steht am Rand einer Autobahn. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild
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Gelsenkirchen (dpa/lnw) - Die Staugefahr auf den normalerweise vielbefahrenen Autobahnen in Nordrhein-Westfalen ist nach Ansicht des Landesbetriebs Straßen.NRW weiterhin eher gering. Nach den deutlichen Verkehrsrückgängen zum Höhepunkt der Corona-Beschränkungen seien zwar wieder mehr Autos unterwegs. Die Stau-Flaute halte aber an.

«Das Streckennetz wird erst durch die letzten zehn Prozent überlastet», sagte Jan Lohoff, Leiter der Abteilung Verkehrssteuerung bei Straßen.NRW, der Deutschen Presse-Agentur. Noch immer fahren den Angaben zufolge allerdings 10 bis 15 Prozent weniger Autos auf den Autobahnen in NRW, als zur gleichen Zeit im vergangenen Jahr.

Auch der klassische Urlaubsverkehr blieb in diesem Jahr den Angaben zufolge weitgehend aus. Besonders die Strecken in den Süden waren demnach nicht so stark frequentiert, wie in den Jahren zuvor. Allerdings rechnet Straßen.NRW damit, dass nach den Ferien die Verkehrsbelastung in Nordrhein-Westfalen wieder zunehmen wird. Das hänge allerdings an den Entwicklungen der Corona-Pandemie, so Lohoff.

Zum Höhepunkt der Corona-Beschränkungen in den vergangenen Monaten sei zeitweise nur 30 Prozent des üblichen Verkehrsaufkommens auf den Autobahnen in NRW festgestellt worden. So habe es in dieser Zeit insgesamt weniger Pendlerverkehr gegeben. Außerdem habe weniger Fernverkehr das Autobahnnetz belastet. «Zur Corona-Hauptzeit gab es überhaupt keine überlastungsbedingten Staus», erklärte Lohoff.

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