Landesbetrieb weist auf digitale Wanderkarte hin
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Sonnenstrahlen suchen sich in einem Waldstück den Weg durch den bunt gefärbten Wald. Foto: Wolfgang Kumm/dpa/Archivbild
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Münster (dpa/lnw) - Angesichts des erwarteten Hochbetriebs an Ostern in den Wäldern hat der Landesbetrieb Wald und Holz Ausflügler zum Besuch von Wegen abseits überlaufener Orte ermuntert. In Nordrhein-Westfalen gebe es über 50.000 Kilometer ausgewiesene Wanderwege, teilte der Landesbetrieb am Mittwoch in Münster mit. Oft herrsche schon wenige Kilometer jenseits völlig überfüllter Wanderparkplätze die gewünschte Ruhe, «und das Distanzhalten ist völlig entspannt möglich». Der Landesbetrieb wies auf Planungsmöglichkeiten mit Hilfe seiner digitalen Wanderkarte hin. Für Kinder, die Spaziergänge oft ziemlich langweilig finden, gebe es eine Übersicht mit Spielideen.

Die Experten baten, an überfüllen Parkplätzen auf keinen Fall Waldwege zuzuparken. Denn das seien oft die Rettungswege für Feuerwehr und Rettungswagen bei Noteinsätzen. Außerdem hätten die Arbeiten gegen die Ausbreitung des Borkenkäfers im Wald Spuren hinterlassen. Deshalb könnten Wege gesperrt oder aufgeweicht sein, weil sie mit schwerem Gerät befahren wurden.

An den großen Stapeln mit aufgeschichteten Baumstämmen sei Vorsicht geboten. «Diese sogenannten Polter sind weder Kletterberge noch Picknickbänke», betonte der Landesbetrieb. Die lose gestapelten Stämme könnten jederzeit ins Rutschen kommen und zur Gefahr werden, wie die Fachleute warnten. Auch sollten Wege nicht verlassen und Hunde an die Leine genommen werden. Dem Spaziergang bei zartem Grün und den ersten Frühlingsblumen im Wald steht dann nichts mehr im Weg.

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