Landeselternschaft kritisiert «Mogeleien» in Stundenplänen

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Landeselternschaft der Gymnasien in NRW hat konsequente Maßnahmen gegen Unterrichtsausfall an Schulen gefordert. Man habe mit Bestürzung und Unverständnis die offenbar flächendeckenden Mogeleien in den Stundenplänen an Realschulen und Gymnasien zur Kenntnis genommen, teilte der Interessenverband der Eltern, deren Kinder auf ein Gymnasium gehen, am Sonntag in Düsseldorf mit.

Der NRW-Rechnungshof hatte festgestellt, dass an vielen Gymnasien und Realschulen von vorneherein weniger Unterricht eingeplant wird als vorgeschrieben. «Dadurch sind auch die Zahlen über Unterrichtsausfall in NRW massiv geschönt», kritisierte Ulrich Czygan, der Vorsitzende der Landeselternschaft.

Der Verband kritisierte auch, die für die wachsende Zahl an Flüchtlingskindern bewilligten rund 300 Lehrerstellen seien nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein.

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