Lange Haftstrafe im Schrotflinten-Prozess gefordert

Bielefeld (dpa/lnw) - Im Bielefelder Schrotflinten-Prozess hat die Anklage elf Jahre Haft wegen Totschlags für den Angeklagten gefordert. Die Staatsanwaltschaft ließ aber in ihrem Plädoyer am Montag vor dem Landgericht offen, ob das Motiv Geldgier oder Eifersucht gewesen sein soll. Die Verteidigung forderte Freispruch. Der 74 Jahre alte Angeklagte soll seine 25 Jahre jüngere Frau am 16. April im westfälischen Halle mit einem Schrotgewehr erschossen haben. Der Mann streitet die Vorwürfe ab. Seine Frau habe ständig Kopfschmerzen gehabt, sei depressiv geworden und habe sich wohl mit seinem Gewehr erschossen. Das Urteil soll an diesem Donnerstag verkündet werden.

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