Laschet kritisiert Flüchtlingsgipfel als Inszenierung

Düsseldorf (dpa/lnw) - Der CDU-Landesvorsitzende Armin Laschet hat sich kritisch zum zweiten Flüchtlingsgipfel in Nordrhein-Westfalen geäußert. Inszenieren ersetze kein Regieren, sagte Laschet der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. Die rot-grüne Regierung unternehme zu wenig, um die Situation der Flüchtlinge spürbar zu verbessern. In der Staatskanzlei werden am Mittwoch rund 30 Akteure aus Politik, Flüchtlingsorganisationen, Kirchen, Wohlfahrtsverbänden und Kommunen auf Einladung von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) zusammenkommen. Nach dem ersten Spitzentreffen im Oktober sind die Zahlungen an die Kommunen bereits erhöht worden. Das reiche aber nicht, kritisierte Laschet. Es seien bei weitem nicht alle Beschlüsse des ersten Gipfels umgesetzt worden.

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