Lebenslang für Mord an Prostituierter

Bielefeld (dpa/lnw) - Ein verurteilter Menschenhändler und Zuhälter ist in Bielefeld wegen Mordes an einer Prostituierten zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Es sei ein Mord aus Heimtücke gewesen, bei dem das Motiv letztlich im Dunklen geblieben sei, sagte ein Sprecher des Landgerichts Bielefeld am Montag. Die 21 Jahre alte Frau aus der Ukraine sei mit Kabelbindern stranguliert worden. Der Angeklagte, ein 42 Jahre alter Dachdeckergehilfe aus Bad Salzuflen, hatte behauptet, er habe Sex mit der Frau gehabt, danach könne er sich an nichts erinnern. Sein Verteidiger hatte auf fahrlässige Tötung plädiert. Die Polizei war bei der Fahndung nach Schleusern zufällig auf die Leiche in einer Tiefkühltruhe gestoßen.

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