Lehmbruck Museum zeigt Skulpturen-Schau zur «Schönheit»
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Die Skulptur von Wilhelm Lehmbruck ("Betende", 1918). Foto: Dejan Saric/Archiv
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Duisburg (dpa/lnw) - Dem Thema «Schönheit» widmet das Duisburger Lehmbruck Museum von diesem Samstag an eine große Skulpturen-Schau. Im Mittelpunkt stehen Werke von Auguste Rodin (1840-1917) und dem in Duisburg geborenen Wilhelm Lehmbruck (1881-1919). Anlass ist der 100. Todestag Lehmbrucks am 25. März.

Gezeigt werden auch Werke von Alexander Archipenko, Hans Arp, Camille Claudel, Max Klinger oder Henri Matisse. Insgesamt sind rund 100 Arbeiten ausgestellt, darunter zahlreiche Leihgaben aus nationalen und internationalen Museen wie dem Musée Rodin in Paris, dem Gemeentemuseum in Den Haag, der Hamburger Kunsthalle und dem Centre Pompidou in Paris. Die Ausstellung «Schönheit. Lehmbruck & Rodin - Meister der Moderne» endet am 18. August.

Die Jubiläumsausstellung richte den Blick auf die die «Belle Epoque», die «schöne Epoche», in der Rodin und Lehmbruck groß geworden sind, teilte das Museum am Donnerstag mit. «Schönheit ist ein Thema, das uns alle berührt», sagte Museumsdirektorin Söke Dinkla. «Es ist ein Thema, das unsere Gegenwart mit der Geschichte der Kunst verbindet. Es ist emotional, subjektiv und kontrovers.»

Das Verständnis von «Schönheit» habe sich spätestens mit den Avantgardebewegungen der Moderne verändert, hieß es weiter. «Rodin und Lehmbruck sind die Vorreiter dieser Veränderungen. Bei ihnen zeigt sich die Schönheit im Menschen, so wie er ist, auch in seinem Leid und der Vergänglichkeit des Körpers.» Die Ausstellung zeige, wie die Arbeiten der beiden Bildhauer bis heute ihre Gültigkeit bewahrt hätten und auch aus heutiger Sicht als schön empfunden würden.

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