Lehrerin erstreitet Festanstellung: Brisanter Fall für das Land

Düsseldorf - (dpa/lnw) - Eine Lehrerin aus Bergisch Gladbach hat nach 13 befristeten Arbeitsverträgen ein für das Land Nordrhein-Westfalen brisantes Urteil erstritten. Wie der «Kölner Stadt Anzeiger» am Dienstag berichtete, scheiterte das Land sowohl vor dem Landes- als auch vor dem Bundesarbeitsgericht mit dem Versuch, die 58-jährige Kölnerin nicht mit einem 14. Zeitvertrag weiterzubeschäftigen. Ein Urteil mit Folgen für das Land, das fast 15 000 Menschen befristet beschäftigt - 4,5 Prozent von insgesamt rund 330 000. Die meisten befristeten Beschäftigungen gibt es im Schulbereich. Die Regierung sei bemüht, Auswüchse bei Zeitverträgen zu bekämpfen, teilte die Staatskanzlei auf dpa-Anfrage mit.

Kurz-Info zum Urteil des Landesarbeitsgerichts

SOCIAL BOOKMARKS