Leichtflieger-Absturz: Passagier weiter in Lebensgefahr
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Das Wrack eines Leichtflugzeugs liegt auf dem Fluggelände Iserlohn-Rheinermark. Foto: Markus Klümper/dpa
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Iserlohn (dpa/lnw) - Nach dem Absturz eines Leichtflugzeuges mit einem Toten auf dem Fluggelände Iserlohn-Rheinermark wird der 25 Jahre alter Passagier weiter mit lebensgefährlichen Verletzungen in einem Dortmunder Krankenhaus behandelt. Das teilte die Polizei am Donnerstagmorgen mit. Warum es am Mittwoch zu dem Absturz kam, blieb weiter unklar. Unglücksstelle und Flieger seien am Mittwoch bis in die Abendstunden von der Kriminalpolizei sowie Gutachtern der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) untersucht worden. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen laut Mitteilung bislang von einem Unglücksfall aus.

Bei dem Absturz am Mittwoch war der 56 Jahre alte Pilot gestorben. Der Unfall ereignete sich über der Lande- und Startbahn des Segelflugplatzes im Iserlohner Norden. Das Flugzeug sei kurz zuvor von dem Flugplatz aus zu einem Rundflug gestartet, so die Polizei am Donnerstag. Das Leichtflugzeug mit den beiden Männern an Bord sei laut Zeugenangaben aus einer Höhe von etwa 60 bis 70 Metern abgestürzt.

Die Ermittlungen übernahm die BFU übernommen. Laut Polizei könnte es Monate dauern, bis feststeht, wieso es zu dem Absturz kam.

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