Letzter Akt im Zivilstreit Schickedanz gegen von Krockow
DPA
Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz. Foto: Marius Becker/Archiv
DPA

Köln (dpa/lnw) - Der Streit zwischen Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz und dem früheren Top-Banker Matthias Graf von Krockow beschäftigt heute das Kölner Landgericht. Dieser letzte kleine Teil eines ursprünglich komplexen Verfahrens hatte sich nach mehreren Terminverschiebungen um fast ein Jahr verzögert. Ein persönliches Erscheinen der beiden Prozessbeteiligten ist nicht angeordnet. Am Dienstag könnte bereits ein Termin zur Entscheidungsverkündung genannt werden.

Schickedanz hatte anfänglich in einem Zivilprozess rund 1,9 Milliarden Euro von 14 Beklagten verlangt, darunter von ihrer früheren Hausbank Sal. Oppenheim und ihrem Ex-Vermögensberater Josef Esch. Diese hätten ihr Vermögen gegen ihren Willen riskant angelegt und verschleudert, lautete ihr ursprünglicher Vorwurf. Vor einem Jahr wurde dieser Streit aber außergerichtlich mit einem Vergleich beigelegt. Der einstige Sal.-Oppenheim-Banker von Krockow hatte sich aber als einziger einer entsprechenden Erledigungserklärung nicht angeschlossen.

SOCIAL BOOKMARKS