Letzter Prozess um Schieder-Pleite eröffnet

Detmold (dpa/lnw) - Die gerichtliche Aufarbeitung der spektakulären Millionenpleite des Möbelkonzerns Schieder geht zu Ende. Heute hat in Detmold mit der Verlesung der Anklage der letzte Prozess begonnen. Vor dem Landgericht muss sich der langjährige Finanzchef und spätere Beiratsvorsitzende der Schieder-Gruppe verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 76-Jährigen gemeinschaftlichen Kreditbetrug vor.

Die Schieder-Holding hatte 2007 mit rund 11 000 Mitarbeitern Insolvenz angemeldet. Der Angeklagte soll dafür mitverantwortlich gewesen sein, dass möglichen Kreditgebern gravierend manipulierte Konzernabschlüsse vorgelegt wurden, um an Kredite zu kommen.

SOCIAL BOOKMARKS