Leverkusens Diaby erfährt von Geburt des Sohnes am Flughafen
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Leverkusens Moussa Diaby (l.) kämpft mit Portos Shoya Nakajima um den Ball. Foto: Federico Gambarini/dpa
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Leverkusen (dpa) - Fußball-Profi Moussa Diaby von Bayer Leverkusen hat kurz vor dem Abflug vom Europa-League-Spiel beim FC Porto (3:1) von der Geburt seines Sohnes erfahren. «Der kleine Ismael ist geboren», verriet Trainer Peter Bosz: «Moussa hat es mitbekommen, als wir gerade ins Flugzeug eingestiegen sind. Die Freude war bei allen groß.» Die komplette Mannschaft applaudierte dem 20 Jahre alte Franzosen lautstark.

Nach der Landung in Köln wartete ein Wagen auf Diaby und brachte ihn schnell nach Paris. Ob der Flügelspieler im Liga-Spiel am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) bei RB Leipzig zur Verfügung steht, ist noch offen. «Er will erstmal seinen Sohn sehen. Dann schauen wir, wie es weitergeht», erklärte sein Trainer. Bitter für Diaby: Auf das Hinspiel gegen Porto in der Vorwoche (2:1) hatte er extra verzichtet, um in Paris bei der Geburt dabei sein zu können.

Offen ist vor dem Spiel am Sonntag auch der Einsatz von Charles Aranguiz und Lars Bender. Mittelfeld-Stratege Aranguiz fehlte am Sonntag gegen den FC Augsburg (2:0) sowie am Donnerstag in Porto wegen einer Erkältung, trainierte am Freitag aber wieder. Bei Kapitän Bender, der in Portugal wegen einer Hüftprellung ausgewechselt werden musste, stehen noch weitere Untersuchungen an.

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