Mafia-Prozess wird erst Ende Oktober fortgesetzt
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Eine Statue der Justitia hält eine Waage in der Hand. Foto: picture alliance / David Ebener/dpa/Symbolbild
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Düsseldorf/Duisburg (dpa) - Der Mafia-Prozess im Hochsicherheitstrakt des Oberlandesgerichts Düsseldorf mit 14 Angeklagten wird erst am 26. Oktober fortgesetzt. Das teilte das Landgericht Duisburg am Mittwoch mit. Der Prozess war am Montag unterbrochen worden, ursprünglich sollte er an diesem Freitag fortgesetzt werden. Der Grund für die längere Verschiebung ist nach Gerichtsangaben, dass das Gesundheitsamt Köln eine Quarantäne für einen der Angeklagten angeordnet hat. Seine Mutter ist mit dem Coronavirus infiziert.

Der Prozess-Auftakt war mit Spannung erwartet worden. Laut Staatsanwaltschaft sind fünf der 14 Angeklagten im Alter von 31 bis 56 Jahren Mitglieder der 'Ndrangheta, die als mächtigste Mafiaorganisation weltweit gilt und den internationalen Kokainhandel kontrolliert. Die Angeklagten kommen größtenteils aus Nordrhein-Westfalen. Unter anderem wird ihnen der Handel mit Hunderten Kilo Kokain vorgeworfen (Az.: 34 KLs 3/20).

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