Mann zu Tode geprügelt: Lebenslange Haft
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Das Landgericht in Duisburg. Foto: Roland Weihrauch/Archivbild
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Duisburg (dpa/lnw) - Nach einer tödlichen Gewalt-Orgie ist ein 35-jähriger Mann aus Oberhausen am Freitag zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der Angeklagte hatte gestanden, im Dezember 2018 immer wieder brutal auf einen Bekannten eingeschlagen zu haben. Das Martyrium des Opfers dauerte acht Tage. Dann war der 33-jährige Mann tot. Der Schädel war gebrochen, das Jochbein, der Kiefer, außerdem haben die Ärzte zahlreiche Rippenbrüche festgestellt. Auslöser der Tat sollen Drogenschulden gewesen sein. Das Urteil des Duisburger Schwurgerichts lautet auf Mord aus Grausamkeit.

Der deutsche Angeklagte hatte bei seinem späteren Opfer wohnen können, nachdem er sich von seiner Freundin getrennt hatte. Nach der Tat hatte er die Leiche in der Oberhausener Wohnung zurückgelassen. Freunden hatte er erzählt, dass er ein «1,80-Meter großes Problem» habe, das weg müsse. In der Anklage war sogar von «Folter» die Rede gewesen.

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