Mehr Drohnen in der Nähe von NRW-Flughäfen
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Eine private Drohne fliegt über einem Garten, als in weiter Entfernung ein Flugzeug zu sehen ist. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv
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Langen (dpa/lnw) - Die Behinderung des Flugverkehrs durch Drohnen hat im vergangenen Jahr in Nordrhein-Westfalen zugenommen. In Köln/Bonn, Dortmund und Münster gab es 2018 mehr Sichtungen der in Flughafennähe verbotenen Flugkörper. Das geht aus einer am Montag bekannt gewordenen Übersicht der Deutschen Flugsicherung in Langen bei Frankfurt hervor.

Am Düsseldorfer Flughafen, dem größten in NRW, wurden 2018 sieben Drohnen gesichtet, das war eine weniger als im Jahr zuvor. In Köln/Bonn stieg aber die Zahl binnen eines Jahres von vier auf neun. Hier musste deshalb im April 2018 der Betrieb zwei Male an einem Tag kurzfristig unterbrochen werden. Am Flughafen Münster stieg 2018 die Zahl der Sichtungen auf zwei, (2017: 1), in Dortmund auf drei (2017: 1). In Paderborn wurde im vorigen Jahr eine Drohne gesichtet (2017: keine).

Der Flughafen Frankfurt hatte voriges Jahr 31 Fälle - das war bundesweit der Höchststand. Laut Deutscher Flugsicherung gab es bundesweit 158 Fälle von Behinderungen des Luftverkehrs mit Drohnen, davon 125 im Großraum von Flughäfen.

In Nordrhein-Westfalen wurden Flugkörper insgesamt 22 Male in der Nähe von Airports gesichtet. Das absolute Drohnenverbot gilt in einem Radius von 1,5 Kilometern ab dem Flughafenzaun.

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