Mehr als eine halbe Million Zuwanderer aus Ostdeutschland

Düsseldorf (dpa/lnw) - Seit der Wiedervereinigung sind mehr als eine halbe Million Menschen aus den neuen Bundesländern nach Nordrhein-Westfalen gezogen. Umgekehrt zogen seither 312 000 Menschen aus NRW in den Osten, teilte das statistische Landesamt in Düsseldorf zum Tag der Deutschen Einheit mit. Damit summiert sich der Zuwanderungsgewinn für NRW seit 1991 auf fast 200 000 Menschen.

Auch mehr als 20 Jahre nach der Wiedervereinigung zieht es immer noch mehr Menschen aus den neuen Bundesländern nach Nordrhein-Westfalen als in die umgekehrte Richtung. Im vergangenen Jahr zogen 17 700 Menschen aus Ostdeutschland nach NRW. In umgekehrter Richtung waren es 15 400 Abwanderer aus NRW. 1991 war die Differenz noch viel größer gewesen: Über 40 000 Menschen wanderten aus Ostdeutschland nach NRW ein, rund 12 000 zog es aus dem Westen in den Osten.

Wanderungszahlen

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