Mehrere Glatteisunfälle im Osten von NRW: Ein Mann stirbt

Paderborn (dpa/lnw) - Schnee und Glatteis haben in Ostwestfalen zu mehreren schweren Unfällen geführt. In der Nacht zu Freitag krachte es vielerorts auf eisglatten Straßen. In Paderborn kam dabei ein 49 Jahre alter Autofahrer ums Leben, teilte die Polizei mit.

Sein Wagen war mit einem anderen Auto frontal zusammengestoßen, das bei dichtem Schneetreiben in den Gegenverkehr geraten war. Der 49-Jährige starb noch in den Trümmern. Seine Beifahrerin überlebte schwer verletzt. Der Verursacher war in Lebensgefahr. Der Fahrer eines dritten Autos, das in die Unfallstelle fuhr, wurde ebenfalls schwer verletzt.

In Warburg im Kreis Höxter erlitten fünf Menschen schwere Verletzungen bei einem Unfall auf glatter Fahrbahn, darunter ein sechs Jahre altes Kind. Alle saßen im Wagen eines 43-Jährigen, der die Kontrolle über das Steuer verlor und gegen eine Richtungstafel und einen Leitpfosten prallte. Retter transportierten die Verletzten in Krankenhäuser.

Ebenfalls bei Winterwetter mit Schneematsch fuhr eine 21-Jährige in Borgentreich im Kreis Höxter gegen einen Baum und rutschte anschließend in einen Straßengraben. Sie gelangte noch ins Freie, bevor ihr Auto Feuer fing. Die junge Frau verletzte sich leicht. Im Umkreis gab es noch mehr Glatteisunfälle, allerdings nur mit Sachschäden.

In Herford geriet eine 22-Jährige mit ihrem Auto auf glatter Fahrbahn ins Schleudern und stieß mit einem anderen Wagen zusammen. Der wiederum kam von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Nach Polizeiangaben wurden beide Fahrzeugführer leicht verletzt.

Am Samstag lagen die Temperaturen verbreitet im Plusbereich. Für Sonntag wurde Regen vorausgesagt. Der Deutsche Wetterdienst hob seine Warnungen vor Glatteis auf. Lediglich im Sauerland kann es demnach noch Frost geben.

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