Mehrere Verletzte durch Kohlenmonoxid-Vergiftung nach Grillfeuer

Wuppertal (dpa/lnw) - Durch die Gase eine Holzkohlegrills haben in Wuppertal zwölf Menschen eine Kohlenmonoxidvergiftung erlitten. Sechs von ihnen wurden zur Behandlung in Überdruckkammern von Kliniken in Wiesbaden und in Düsseldorf gebracht, teilte die Feuerwehr in Wuppertal am Montag mit. Der Kohlegrill sei am Sonntag in einem Innenhof unterhalb eines Küchenfensters aufgebaut worden, durch das auch Speisen herein- und herausgereicht worden seien. Durch das Fenster zogen laut Feuerwehr auch Gase in das Haus.

Die Feuerwehr war am Sonntagabend wegen einer bewusstlosen Person zu dem Mehrfamilienhaus gerufen worden. In der Wohnung schlugen die Kohlenmonoxid(CO)-Warngeräte der Rettungskräfte an. Daraufhin wurden Blutproben der Anwesenden kontrolliert und bei allen zu hohe CO-Werte festgestellt. Deshalb brachte die Feuerwehr sie in Krankenhäuser.

Das Haus wurde daraufhin zeitweise geräumt. 22 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen. Die Wuppertaler Polizei nahm in dem Fall die Ermittlungen auf.

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