Metro bläst konjunktureller Gegenwind entgegen

Düsseldorf (dpa) - Deutschlands größtem Handelskonzern Metro bläst durch die Schuldenkrise in Europa und die abflachende Konjunktur ein schärferer Wind ins Gesicht. Im dritten Quartal sanken die Erlöse der Metro-Gruppe um zwei Prozent auf 15,977 Milliarden Euro, wie der Konzern am Donnerstag berichtete. Neben der Konsumzurückhaltung machten sich auch Währungsschwankungen in Osteuropa sowie Standortabgaben negativ bemerkbar. Den größten Rückgang verbuchte bedingt durch die Wetterkapriolen die Tochter Kaufhof. Der scheidende Konzernchef Eckhard Cordes könnte doch noch bei dem lange geplanten Verkauf der Warenhauskette vorankommen. Es liegen nun zwei konkurrierende Angebote für Kaufhof vor, von Karstadt-Eigentümer Nicolas Berggruen und der Immobilienfirma Signa, hinter der der griechische Milliardär George Economou stehen soll.

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