Mieterbund fordert landesweites Verbot gegen Wohnungsleerstand

Düsseldorf (dpa/lnw) - Der Mieterbund Nordrhein-Westfalen fordert staatliche Zwangsmaßnahmen, um Wohnungsleerstände in angespannten Immobilienmärkten zu bekämpfen. Nötig sei ein landesweites Zweckentfremdungsverbot, sagte der Landesvorsitzende des Mieterbunds, Felix von Grünberg, am Montag in Düsseldorf. Derzeit stehe es im Ermessen der Kommunen, über eigene Satzungen und Bußgelder gegen das Spekulieren mit Wohnraum vorzugehen. Dies werde etwa in Bonn, Münster und Dortmund getan. In Dortmund darf frei finanzierter Wohnraum nicht ohne Genehmigung länger als drei Monate leer stehen oder zu anderen Zwecken genutzt werden. Angesichts des wachsenden Bedarfs an bezahlbaren Wohnungen für Flüchtlinge und Einkommensschwache sei eine bindende Verordnung für ganz NRW nötig, unterstrich der Mieterbund.

Pressemitteilung des Mieterbunds NRW

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