Milde Gerichtsentscheidung nach Karfreitags-Unfall

Paderborn (dpa/lnw) - Der Prozess um den Verkehrsunfall mit vier Toten in Paderborn am Karfreitag vor zwei Jahren ist mit geringen Konsequenzen für die beiden Angeklagten zu Ende gegangen. Das Amtsgericht stellte am Dienstag das Verfahren gegen den 33-jährigen Feuerwehrmann gegen eine Geldauflage von 500 Euro ein. Gegen den 45 Jahre alten Taxifahrer verhängte es eine Geldstrafe auf Bewährung in Höhe von 2000 Euro. Bei seinen Entscheidungen berücksichtigte das Schöffengericht, dass sich die Männer von ihren schweren Verletzungen wohl nicht mehr erholen werden. Die Staatsanwaltschaft hatte ihnen fahrlässige Tötung in vier Fällen vorgeworfen.

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